Im System der Hochschule werden bestimmte Daten der Kartennutzung protokolliert werden. Unter dem Label Zutrittskontrolle werden, beim elektronischen »Aufschließen« eines Seminar- oder Laborraumes mit der Karte, folgende Daten automatisch gespeichert:
- Zutrittsnummer (vom Chip)
- Datum
- Uhrzeit
- Komponenten-Nummer (des Lesegeräts)
Diese Protokolldaten werden automatisch nach sechs Wochen gelöscht. Die Voraussetzungen, um diese Daten einsehen zu können, sind wie folgt mit dem AStA abgestimmt worden: Sollte ein »dringender Tatverdacht für eine Straftat vorliegen« (z. B. Diebstahl von elektronischen Geräten) wird unter dem Vier-Augen-Prinzip auf die Daten zugegriffen. Dazu muss ein Mitglied des Personalrats der HAW den ihm bekannten Teil des Passwortes mit dem zweiten Passwort-Teil von einem Bediensteten der Dienststelle kombinieren.
Noch nicht entschieden ist, inwieweit die Studenten, deren Daten ausgelesen wurden, darüber informiert werden.
Unter dem Label Mensa werden, bei der Nutzung der Chipkarte zum Bezahlen in der Mensa, folgende Daten protokolliert:
- Kartenseriennummer
- Preiskennzahl
- Beträge (Aufwertung, Abwertung, neue Saldi)
- Artikelnummern (Speisen und Getränke)
- Gerätenummer
- Datum
- Uhrzeit
Angaben, warum neben der Kartenseriennummer und den Geldbeträgen auch für den puren Bezahlvorgang irrelevant erscheinende Daten wie die Preiskennzahl oder die Artikelnummern gespeichert werden, konnten der info-parkour-Redaktion leider nicht gemacht werden. Hier kann also nur spekuliert werden - wem die Ergebnisse dieser Spekulationen Unbehagen bereiten, dem wäre zu empfehlen, die Karte nicht zur Bezahlung in der Mensa zu nutzen.
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