Was ist Evaluation und welchem Zweck dient sie?
P Grundsätzlich handelt es sich hierbei um ein Verfahren, bei dem es darum geht, Ziele und Prozesse aufgrund vorgegebener Kriterien zu beurteilen. Voraussetzung ist immer, dass man weiß, wohin man mit seiner Arbeit möchte, die dann evaluiert wird. Welches Ziel verfolgt man mit einer bestimmten Lehrveranstaltung? Über das Evaluationsverfahren kann untersucht werden, ob Ziele erreicht werden oder ob es auf dem Weg Hürden und Schwierigkeiten gibt. Evaluationen zielen immer auch auf die Selbstevaluierung , sprich, die Eigenbewertung, weniger Fremdbewertung, wenngleich das im klassischen Sinne die Evaluation ausmacht. Für mich ist Evaluation ein Instrument der Selbstbewertung.
Sie wollen damit behaupten, Evaluation an Hochschulen dient der Selbstreflexion?
P Es ist meine persönliche Interpretation. Und so, wie wir es bei EQA machen, geht das in die Richtung. Selbstverständlich ist die Evaluierung von Lehrveranstaltungen ein Instrument für die Departmentsleitung, um zu gucken, ob Veranstaltungen die einst gesetzten Ziele überhaupt erfüllen. Natürlich muss man zusätzlich auf Klausurergebnisse und Durchfallquote achten. Wir versuchen den Verantwortlichen (Departmentsleitungen und Lehrende) an der Hochschule ein Instrument an die Hand zu geben, um ihre eigene Arbeit konstruktiv zu verbessern. Das ganze Prozedere der Evaluation soll den Prozess des Miteinander-Sprechens fördern oder flankierend unterstützen.
Inwiefern haben Studenten Ihrer Meinung nach ein Bewusstsein für das, was sie in der Evaluation bewerten sollen? Abgesehen davon, dass man die Bögen oft kurz vor Seminarende, sprich, vor der ersehnten Pause ausfüllen soll, mit dem Ziel, danach frei zu haben?
S Ich glaube, dass den meisten Studenten bewusst ist, dass das, was sie da ausfüllen, eine Basis für die Verbesserung ihrer Situation in den entsprechenden Veranstaltungen darstellt.
Was hat sich bisher konkret durch die Evaluation verbessert?
S Es fängt damit an, dass Lehrende beginnen, nach der Evaluierung mit Studenten über Schwächen und Stärken ihrer Veranstaltung zu sprechen. Wir haben viele neuberufene Professoren, die sich noch unsicher sind und selten wissen, wie sie mit dem Verhalten einer studentischen Zuhörergruppe umgehen sollen. Sie unterrichten vor einer Gruppe bestehend aus 20 bis 30 Studenten ohne jedwede Reaktion – kein Austausch, Frontalunterricht, keine Diskussionen. Das kann verunsichern. Nicht jeder Lehrende weiß, wie er das interpretieren soll. Dazu kann man die Evaluation auch als eine Feedbackmöglichkeit verstehen. Dann stellt man anhand der Kritiken vielleicht fest, dass man offensichtlich in der Didaktik etwas falsch macht. Das kann als Gesprächsgrundlage zur konstruktiven Diskussion genutzt werden.
Gibt es von professoraler Seite aus Misstrauen gegenüber den Evaluierungsmaßnahmen?
P Da ist eine Skepsis. Von Beginn an kamen diesbezüglich Fragen von Seiten der Lehrenden. Man muss sich das vorstellen: Da kommt plötzlich eine zentrale Einrichtung, damals noch zur Hochschulverwaltung gehörend und fordert Lehrevaluation. Das hat in den Augen vieler zunächst Misstrauen ausgelöst, aber auch mehr Arbeit und potenziell viel mehr Ärger bedeutet – das war bei vielen, wenn auch nicht bei allen, die spontane Reaktion. Wobei der von uns erwartete »Gegenwind« deutlich geringer ausfiel als erwartet.
S Die Fragen, die gestellt werden, lauten: Wer bekommt die Ergebnisse und was wird damit gemacht? Und die Fragen kommen sowohl von den Lehrenden als auch von den Studenten.
Man wird sich fragen, was genau dadurch in der Konsequenz passieren kann?
P Genau, was kann dadurch jetzt endlich mal passieren? Das ist deutlich geworden, dass hier eine Situation ausgelöst wird, die wir als Betriebseinheit nicht alleine tragen können oder wollen und da brauchten wir entsprechende Rückendeckung, wenn man so will. Deshalb war es gut, mit dem Personalrat, also der Personalvertretung, aber auch mit dem AStA zu sprechen und gemeinsam das Verfahren abzustimmen. Jetzt gibt es eine Vereinbarung, innerhalb derer geregelt ist, wer die Ergebnisse bekommt, wie lange diese aufbewahrt werden, was damit überhaupt gemacht werden darf, auch mögliche Sanktionen, die daraus gezogen werden könnten, falls notwendig. Der AStA war nicht bis zum Ende dabei. So ist es eine Entscheidung oder Vereinbarung der Hochschule als Arbeitgeber und dem Personalrat als Arbeitnehmervertretung geworden. Wir von EQA saßen praktisch als Moderator dazwischen, als die, die mit dieser Vereinbarung arbeiten müssen.
Ist der AStA grundsätzlich ausgestiegen aus den Verhandlungen?
P Der Austausch mit Studenten bezüglich des Evaluationsverfahrens haben wir über den AStA, über kleinere oder auch größere Veranstaltungen versucht intensiv anzugehen, aber das war ausgesprochen schwierig. Ist es eigentlich nach wie vor. Wir wollten damals schon versuchen, das Verfahren auf studentischer Seite mithilfe des AStA genauer zu erklären. Erst seit anderthalb Jahren ist nun der AStA wieder engagiert, diesen Austausch neu zu beleben. Gespräche wie dieses hier gab es von Seiten der Studenten lange Zeit eigentlich gar nicht. So dürften die Studenten in der Regel nicht außerordentlich gut über das, was Evaluierung ist, informiert sein. Ich glaube nicht, dass die Veranstaltungen, die wir dazu organisierten, leer waren, weil man desinteressiert war.
... sondern?
P Vielleicht Resignation. Das Gefühl, dass das sowieso nichts bringt.
Die Resignation ist auch ein Ergebnis der bisherigen Hochschulgeschichte und der Geschichte studentischer Interessenvertretungen an der HAW Hamburg ...
P Es passt ein wenig in das Bild, dass es ohnehin schwierig ist, engagierte Studenten für Interessenvertretungen zu finden. Auch das Studentenparlament erfährt eine erschreckend geringe Beteiligung. Das ist grundsätzlich kein auf unsere Hochschule, sprich, ein auf die HAW beschränktes Phänomen. Eher handelt es sich hierbei um ein Problem, das man mit anderen Hochschulen gemeinsam hat. Wir haben jetzt einen guten, intensiven Draht zum AStA. Das ist uns sehr wichtig. Wir hoffen, dass sich das noch intensivieren lässt – dass die Evaluation und die Zusammenarbeit auch auf Fakultäts-, Departments- und Fachschaftsratsebene stärker wird.
Was konkret wünschen Sie sich auf Fachschaftsrats-, Departments-, Fakultäts- oder AStA-Ebene?
P Eine Kommunikationskultur eigentlich ...
... über Problemlagen, Misstände, Wünsche und Bedürfnisse oder darüber hinaus noch etwas?
P Das optimale Ziel wäre mindestens, auf Ebene der Fakultäten, aber eigentlich auf Ebene der Departments so etwas wie Qualitätszirkel zu haben. In der die Departmentsleitungen mit Studenten sitzen, Leiter des Studienreformausschusses und was es auf diesen Ebenen eben noch so gibt. Das muss nicht erst hochgradig formalisiert werden ...
Also ein regelmäßiges Treffen der Interessenvertretungen, die mit Ihnen zusammen Ziele erarbeiten, die wiederum in Ihre Arbeit einfließen würden ...
P Das wäre dann eine methodische Frage, ja. Es ist auch die Frage, ob wir von EQA überhaupt dabei sein müssen. Das ist unserer Meinung nach nicht zwingend notwendig. Wir wollen nur unterstützen, dass es diese Runden gibt, man muss Studenten endlich auch fragen, was sie denken. Denn gerade Studenten ist klar, wo etwas wirklich schlecht läuft im eigenen Department, Studiengang oder in welcher Veranstaltung. Die Lehrenden wissen genauso, wer nur mäßige Lehre betreibt oder wer sich hingegen stetig engagiert, auch mit welcher Departmentsleitung man nichts erreichen wird. Aber man setzt sich bislang viel zu wenig zusammen und überlegt, wie es besser gehen könnte.
Sind es bürokratische Rahmenbedingungen, die hier destruktiv wirken, auf die Entwicklung der Lehre, der Kommunikationskultur, der Streitkultur oder ist es am Ende sogar die Freiheit von Forschung und Lehre, die dies verhindert, dass man sich mit erkannten Problemen auseinandersetzt?
S Ich würde das unterteilen nach neuberufenen Professoren und schon länger in der Lehre befindlichen Professoren ...
… also mitunter solche, die auf Lebenszeit im Amt und bis zum Sarg versorgt sind?
S Wir haben das jedenfalls immer wieder festgestellt: Professoren, die neuberufen sind, wollen sich engagieren, etwas ändern, sind dynamisch, nehmen die Evaluation sehr ernst, wollen von uns sogar wissen, wie sie optimal mit den Evaluationsergebnissen umgehen können, was man daraus ableiten kann, wollen sich beraten lassen.
P Ich glaube, was Sie da mit der Freiheit von Forschung und Lehre angesprochen haben, das ist für jeden ein anderes Konstrukt. Es wäre mal spannend, von jedem Lehrenden im Einzelnen zu erfahren, was dies für ihn bedeutet – die Freiheit von Forschung und Lehre. Wehe dem, jemand, der nicht zu einer Veranstaltung gehört, erdreistet sich, über dieselbe zu urteilen. Da könnte man sagen: »Moment, Freiheit von Forschung und Lehre, das kann ich machen wie ich will.« Das ist ja ein Stück weit absolut sinnvoll. Nur ist es leider bei der evaluierenden Beobachtung auch eine Hürde. Und wir wollen alles andere als lenken oder eingreifen.
Nicht ohne Grund klingt Ihre Antwort vorsichtig formuliert und nach Konfliktpotenzial ...
P Natürlich. Und es kommt ein weiteres Hindernis für den reibungslosen und vor allem konstruktiven Prozess einer Evaluation hinzu: ein großer Graben zwischen Studenten auf der einen und Lehrenden auf der anderen Seite. Man spricht selten auf einer Augenhöhe miteinander.
Gibt es ersichtliche Gründe?
P Die einen sind Meister und die anderen Lernende.
Und die Meister haben aufgehört zu lernen? Wäre das nicht nahezu eine ignorante Haltung, zumindest derjenigen, die sich so verhalten?
P Ich will ein Beispiel bringen: Wir hatten zu Anfang der Lehrevaluation im Fragebogen eine Frage, die lautete in etwa: »Die oder der Lehrende ging partnerschaftlich und fair mit den Studenten um.« Diese Frage wurde, ich kann das nicht belegen, in der Hälfte der Departments durchgewunken. War nie ein auffälliges Thema. Und in der anderen Hälfte der Departments ist uns diese Frage so um die Ohren geflogen. »Partnerschaftlich? Wieso partnerschaftlich? Das passt doch überhaupt gar nicht!«, hieß es da bei manch Lehrenden. Daran wurde die Haltung einiger Lehrender deutlich. Was überhaupt nicht zu verurteilen ist. Das ist einfach ein Bild und man muss gucken, wie man als Organisation oder in unserem Fall als Serviceeinheit damit umgeht. Und Wege finden, wie man trotzdem zueinander findet. So dass die Veranstaltungen laufen. Unter Studenten gibt es das auch. Die denken sich, die, die vorne stehen, sind die Meister und gegen die sage ich nichts, sonst hat das Konsequenzen.
Sind das persönliche Erfahrungen durch die bisherige Arbeit bei EQA?
S Aus den Ergebnissen ersehen wir das nicht, weil wir uns die nicht im Detail anschauen. Wir schieben bei uns ca. 40.000 Fragebögen pro Semester durch die Maschinen. Das ist die halbe Hochschule. Auf der anderen Seite wäre es hanebüchen, wenn wir die Ergebnisse persönlich interpretieren würden, da wir die Rahmenbedingungen, unter denen die Evaluationen durchgeführt werden – sei es der Raum, das Umfeld, der Tag, die Tageszeit, kurz: die Dinge, die eine Gruppe beeinflussen – schlichtweg nicht kennen. Das alles fließt aber mit in die Bewertung durch die Studenten ein.
Wie geht man mit diesen Umständen, mit diesen Rahmenbedingungen und deren Einfluss bei der weiteren Entwicklung der Evaluation bei EQA um? Was ist die Konsequenz? Wie kann man Faktoren wie Tageszeit, soziales oder materielles Umfeld berücksichtigen?
S Das bedeutet, dass wir die Veranstaltungsevaluation nicht im Detail beleuchten können. Zumindest nicht mit den Instrumenten, die wir derzeit zur Verfügung haben. Es gibt auch Instrumente für Veranstaltungen, die das mit berücksichtigen.
Gibt EQA mit den Evaluationsbögen Hinweise oder Empfehlungen an die jeweiligen Departments heraus, wie man die Evaluation optimal durchführen sollte? Beispielsweise, dass man sie besser um Semesterende herum, eher zur Mitte des Semesters hin, am Beginn oder zum Ende der Stunde durchführen sollte?
S Nein. Es empfiehlt sich aber, die Evaluation erst ab der Mitte des Semesters durchzuführen. Wir lassen laut Dienstvereinbarung den Lehrenden frei, wann sie evaluieren. Die meisten Professoren führen die Evaluation zur Mitte des Semesters durch, da sie dann noch vor Ende die Ergebnisse erhalten. Sie möchten schauen, ob es sich aufgrund der Evaluierungsergebnisse lohnen könnte, zum Ende des Semesters noch Änderungen in ihrer Veranstaltung vorzunehmen. Wenn da eine extreme Schieflage offenbart wird, will man mitunter noch an seiner Rolle als Lehrender arbeiten. Andere Professoren warten bis nach den Klausuren, da sie meinen, dass dann die Angst vor den Lehrenden unter den Studenten weniger groß ist und die Antworten darum ehrlicher. Und dann gibt es ein paar wenige, die die Evaluation bewusst vor den Klausuren durchführen, damit sie wissen, wie sie die Klausuren aufsetzen sollten – anspruchsvoller oder doch eher leichter.
Ist jeder Lehrende verpflichtet, eine Evaluation durchzuführen?
P Die Hochschule ist verpflichtet, so etwas durchzuführen.
Für jede Lehrveranstaltung?
P Im Grundsatz: Ja.
Was ist die Konsequenz daraus, wenn es im Einzelfall nicht geschieht?
P Es gibt eine indirekte Konsequenz. Als Lehrender kann man, zumindest wenn man in der neuen Besoldungsform steckt, der so genannten »W-Besoldung«, Leistungszulagen beantragen. Um diesen Antrag zu unterstützen, muss man beispielsweise nachweisen, dass man gute Forschungsarbeiten geleistet oder viele Bücher veröffentlicht hat oder dass man tolle Lehrevaluationsergebnisse nachweisen kann. Wenn man nun diesen Antrag stellt und überhaupt keine Evaluationsergebnisse vorliegen hat, dann ist das erst mal nur eine Tatsache. Derjenige, der diesen Antrag genehmigen muss, ist auch nicht berechtigt, diese Ergebnisse einzufordern. Aber es ist inzwischen schon mal eine Aussage, wenn da überhaupt nichts vorgelegt wird, denn so kann ein Antragsteller nicht ernsthaft behaupten, gute Lehre gemacht zu haben.
Das bezieht sich jetzt aber nur auf Anträge zur Leistungszulage ...
P Richtig. Die Hochschule ist noch nicht so weit, aufgrund einer Evaluationsverweigerung oder der Nicht-Durchführung Konsequenzen zu ziehen.
Hat man als Student zumindest theoretisch das Recht darauf, auf eine Evaluation einer einzelnen Lehrveranstaltung zu bestehen?
P Selbstverständlich! Es ist nur gerecht, das zu verlangen ...
Mit welcher Konsequenz?
P ... im Prinzip läuft alles über die Lehrenden. Die erhalten die Unterlagen zur Evaluation. Die Studenten können aber nicht zu uns kommen und sagen, wen sie gerne evaluieren wollen. Das ginge schon zu sehr in einen Kontrollaspekt hinein. Den wir nicht wollen. Es muss eine gesunde Vertrauensbasis auf beiden Seiten bestehen, damit beide Seiten auch miteinander ins Gespräch kommen. Weder ist die Evaluierung ein Machtinstrument von EQA noch von der Hochschule. Auch wenn manche das so wahrgenommen haben. EQA ist als Betriebseinheit neutral. Sowohl gegenüber der Hochschule als auch gegenüber den Lehrenden und Studenten. Ganz trocken formuliert sind wir eine »Maschine«, die Daten ermittelt.
Wenn EQA, wie eingangs erzählt, sich die Einzelergebnisse nicht anschaut, es aber einen Abschnitt innerhalb der Bögen gibt, in denen man frei Sonstiges vermerken darf, also keine Kreuzchen, sondern eigene Worte formulieren kann – wie finden derart Notizen in der Auswertung Beachtung?
S Also die gucken wir uns auch nicht an. Das machen unsere studentischen Hilfskräfte zu einem Teil. Es ist so, dass in der Dienstvereinbarung geregelt ist, dass wenn aus einer Veranstaltung weniger als 16 ausgefüllte Fragebögen zurückkommen, die bei uns durch eine Anonymisierungsschleife laufen. Das heißt, die werden auf dem Monitor durch studentische Hilfskräfte ohne Angaben zu Personen, Lehrenden oder Veranstaltung manuell abgetippt. Die offenen Antwortmöglichkeiten müssen von den Lehrenden selbst ausgewertet werden. Denn die wissen am besten, worauf die etwaige Kritik zielt.
Inwieweit hat EQA als Institution ihre selbst gesteckten Ziele bisher erreicht, was wollen sie noch erreichen, wo gibt es insbesondere aufgrund etwaiger Rahmenbedingungen Schwierigkeiten im Prozess der konsequenten Evaluierung?
P Wir wünschen uns eine lebhafte Kultur des Austausches zwischen allen Beteiligten, einen konstruktiven und qualitätsorientierten. Wenn das gelingt, wird die Hochschule einen großen Schritt weiter sein.
Gehört die Einbindung der Studenten an dieser Stelle mit dazu?
P Ja natürlich! Wenn man sich nur mal überlegt, dass es irgendeine Form oder Möglichkeit gäbe, dass das ganze Wissen, das in der Hochschule entsteht, konstruktiv ausgetauscht wird, innerhalb einer vertrauenswürdigen Atmosphäre, das ist, was uns einen Schritt voranbringen würde. Unser Vorteil ist, dass wir eine neutrale Betriebseinheit sind, die hier Impulse gibt, Dinge zu besprechen, Probleme zu erkennen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen und sie zu finden.
Wir danken für das Gespräch.
[Januar 2009]

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